Anja Altena


Menstruationsbeschwerden

MENSTRUATIONSBESCHWERDEN

lindern durch

OSTEOPATHIE

Wieder ein Monat vorbei und krampfartige Bauchschmerzen verbunden mit Kopfdruck plagen junge Mädchen bis hin zu reifen Frauen. Wärme erleichtert vielleicht Ihre Beschwerden und doch schrenkt es Ihr Wohlbefinden ein.

Die Osteopathie in ihrem ganzheitlichen Ansatz untersucht hier insbesondere sowohl die skelletale Verbindung von Kreuz- und  Steissbein zum Schambein und der Beckenschaufel als auch die Mobilität der dazwischen liegenden Organe Blase, Gebärmutter,  Eierstöcke und Enddarm. Da Bänder diese Organe zwischen den Knochen stützen, kann sich deren Zug auf den Rücken verstärken aufgrund einer größeren „Aktivität“ der Gebärmutter während der Periode. Dieser erhöhte Druck setzt sich häufig über das Rückenmark und die darin liegende spinale Hirnhaut bis zum Schädel fort – Kopfschmerzen können die Folge sein. Gleichzeitig kann die Gebärmutter in ihrer sich eigenen Bewegung um eine bestimmte Achse nicht frei sein und zu einer sogenannten organischen Blockade führen. Hier unterstützen spezifische viszerale Techniken, das betroffene Organ zu mobilisieren, um ihm wieder mehr Raum für seine physiologische Aktivität zu geben.

Immer wieder zeigen mir Befunde, dass sich fasziale Spannungen im Fuß- und Beinbereich aufgrund früherer Stürze, OPs oder Bänderzerrungen einen großen Einfluss auf das Becken haben. So können auch hier Ursachen für ein erhöhtes Spannungsgefüge im Beckenbereich liegen.

Leichte mobilisierende Bewegungen der Lendenwirbelsäule über die Beine erleichtern oft den Spannungszustand.

Übung: Legen Sie sich auf den Rücken und schieben abwechselnd Ihre Ferse so weit nach unten raus, dass sich Ihre Beckenknochen bewegen. Machen Sie die Bewegungen nur so groß wie sie schmerzfrei sind. Auch wenn sie nur sehr klein sind, bewirken sie eine Entlastung in der unteren Wirbelsäule. Viel Erfolg!